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GIS Gebühren

In Österreich gibt es schon lange Diskussionen über die Abschaffung der GIS Gebühren. Einerseits sichern diese Gebühren die Unabhängigkeit der Berichtserstattung andererseits baut der ORF sein Angebot immer weiter aus und verbraucht immer mehr Geld.

Wie nervig die GIS werden kann erfährt man spätestens dann, wenn man einen Nebenwohnsitz anmeldet.

Das Gespräch mit der GIS:

Ich: Ich habe ein Schreiben bekommen, dass ich nach §2 Abs 3 aufgefordert werde ob ich Rundfunkempfangsgeräte besitze. Warum bekomme ich das Schreiben? Ich bezahle doch die GIS?

GIS: Ja, aber am Nebenwohnsitz ist nichts angemeldet.

Ich: Warum auch, ich würde auch nur ein Gerät zur selben Zeit nutzen

GIS: das macht nichts. Wenn dort ein Gerät steht, dann muss man zahlen

Ich: Aha, und was ist, wenn ich mit dem Notebook streame.

GIS: das kostet nichts

Ich: und wenn ich eine Fernsehkarte im Notebook habe?

GIS: dann müssen sie an den Orten zahlen, wo sie das Notebook mitnehmen.

Ich: Im ernst jetzt?

GIS: sie können auch die Fernsehkarte aus dem Notebook ausbauen, wenn sie das Notebook mitnehmen.

ich: Was?

GIS: Dann dürfen sie das Notebook mitnehmen ohne GIS zu zahlen.

Ich habe das Gespräch beendet. Kein Wunder, dass der Volkszorn kocht, wenn derartige Regelung beschlossen wurden!

Eine Runde Mitleid für den Herrn Dr. Joe.

Man hat’s nicht leicht als Politiker mit Verantwortung in einem Land wie Österreich. Besonders die Kollegen aus dem „schwarzen“ Oberösterreich müssen das in den letzten Wochen und Monaten immer öfters zur Kenntnis nehmen. Die Bundespolitik ärgerte unlängst den Herrn Spindelegger so lange, bis er sich entschloss besser sein Gehalt von einem ukrainischen Oligarchen zu beziehen, anstatt damit den österreichischen Steuerzahler zu belasten. Auch in der Landespolitik bleibt man von Ärger nicht verschont, wie  Landeskaiser ähm. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer dieser Woche erkennen durfte.

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Wie die EZB Bazuka zum Rohrkrepierer wird

Die EZB holt jetzt also die geldpolitsche Bazuka aus ihrem Arsenal und kauft Staatsanleihen für 60 Milliarden Euro pro Monat. Der Grund ist scheinbar eine zu niedrige Inflation im Euroraum. Ein „Problem“ das die Schweizer schon seit Jahren haben und offenbar in der Schweiz kein Problem ist. Ein echtes Problem sind die hohen Staatsschulden die durch die niedrige Inflation kaum an Wert verlieren. Anstatt die Regierungen zu motivieren ihre Haushalte in Ordnung, zu bringen werden diese auf Kosten der Bürger saniert in dem man den Euro entwertet. Wie die EZB Bazuka zum Rohrkrepierer wird weiterlesen

Die Deflationsängste der EZB

Als gelernter Österreicher ist man es gewohnt, dass man von den Politikern immer wieder belogen wird. So hat man der Bevölkerung jahrelang erzählt, dass es zur Notverstaatlichung der Hypo Alpa Adria keine Alternative gäbe. Auch dass man das Bundesland Kärnten pleite gehen lässt sei natürlich nicht möglich und dies obwohl es zahlreiche Gutachter gab, die das Gegenteil behaupteten. Was liegt also näher als die schlechtmöglichste Lösung zu wählen, die Schulden auf den Steuerzahler abzuwälzen?

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Schwedenbombe vs Dickmann Teil 2

Die Schwedenbombe hat in Österreich einen Bekanntheitsgrad von 94% . Nach der Übernahme durch die Heidi Chocolat AG (Stammsitz früher in Rumänien, jetzt in der Schweiz) hat man das mögliche Produktionsniveau auf 100 Millionen Schwedenbomben pro Jahr gesteigert. 2014 hat der durchschnittliche Österreicher eine Packung Schwedenbomben (= 6 Stück) pro Jahr konsumiert. Deutschland wiederum ist das Land der Dickmänner. Wen wundert es also, dass es viele Nachahmer gibt, die von der Beliebtheit der beiden Marken profitieren wollen. Vor allem bei den Diskontern gibt es einige „no name“ Produkte. Schwedenbombe vs Dickmann Teil 2 weiterlesen

DHL Kapitalbereitstellungsgebühr

DHL erhebt seit 1.5.2014 eine sogenannte Kaptialbereitstellungsgebühr. Was heißt das konkret? Nehmen wir an, sie bestellen etwas über Alibaba.com im Wert von 50 Dollar + 25 Dollar Versandkosten an DHL aus China oder den USA, dann müssen die MWSt entrichten. In unserem Fall wäre das 15 Dollar = ca 11,14 Euro, die DHL für den „dankbaren“ Kunden auslegt. Für diesen Service (weil man ja immerhin das Risiko von 11,14 Euro) eingeht und einen Aufwand hat wurden mir 12 Euro verrechnet. Abgesehen davon, dass die Zollgebühren von DHL wahrscheinlich falsch berechnet wurden – man hat 32,50 Euro einkassiert – sieht man diese Vorgehensweise als gerechtfertigt an. DHL Kapitalbereitstellungsgebühr weiterlesen