Die SPÖ Millionärssteuer

Jetzt ist es wieder so weit. In der roten Basis wird der Aufstand geprobt. Die kleinen und mittleren Einkommen werden zu stark belastet. Eine Erkenntnis die nicht wirklich überrascht. Die kleinen Sparer werden durch die Zentralbank mit ihrem Inflationsziel von 2% brutalst enteignet, die Steuern für Autofahrer wurden auf ein Rekordhoch gesteigert und die Mieten steigen unaufhörlich. Soweit die Fakten. Die Parteien selbst gönnen sich inflationsbereinigte Spitzenzahlungen und auch die Abgeordneten sind nicht gerade kleinlich, wenn es um ihr eigenes Gehalt geht. Da trifft es sich gut, dass es angeblich noch ein paar Millionäre in Österreich geben soll, die es wie durch ein Wunder geschafft haben, etwas zur Seite zu legen.

Ein Zustand dem schnellstens Einhalt geboten werden muss. Was bietet sich also besser an als eine Millonärssteuer? Wer die österreichische Volksseele kennt – und die ist unseren Politikern bekannt, das muss man ihnen lassen – der weiß, dass keinem Österreicher der Rolls Royce eines Scheichs weh tut. Schmerzhaft ist der neue 3er BMW in der Einfahrt des Nachbarn. Die SPÖ weiß natürlich, dass eine Millionärssteuer so gut wie nichts bringt. Wer es bis jetzt geschafft hat sein Vermögen vor dem österreichischen Staat in Sicherheit zu bringen, für den wird dieses Unterfangen auch in Zukunft kein Problem sein. Aus diesem Grund ärgert man sich auch bei der ÖVP, die zwar inhaltlich korrekt argumentiert, gegen die Aktion zur Imagesteigerung der SPÖ bei der eigenen Klientel wenig tun kann.

Man könnte natürlich kontern und fordern, dass man die Dienstwagen der Politiker abschafft oder die Spitzengehälter von Faymann und Spindelegger stärker besteuert oder noch schlimmer – die Parteienförderung auf den europäischen Durchschnitt senkt. Damit würde man sich aber selber ins eigene Fleisch schneiden. Was also tun? Soll man wirklich etwas für Österreich und seine Bürger tun oder doch lieber die eigenen Privilegien absichern? Als gelernter Österreicher kennt man die Antwort. So wird wohl alles beim alten bleiben, wenn man seine Stimme einer der etablierten Großparteien gibt.

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